Leider sollte uns das Verlassen Brasiliens nicht so schnell gelingen, wie wir dachten. Nach 100 km Fahrt Richtung Grenzuebergang erfuhren wir dort, dass wir schon in Cacerès die Grenzformalitaeten zu erledigen gehabt haetten. Wer kann das wissen, ausser dem Reisefuehrer, aber der wusste es auch nicht. Also zurueck! Schnell finden wir mit Hilfe der Strassenpolizei die Behoerde fuer unsere Ausreisestempel. Da gestaltet sich die Suche nach der Abfertigungsstelle fuer unser Auto schon um einiges schwieriger. Als wir sie endlich gefunden haben, ist sie bereits geschlossen, und das um 13.00 Uhr! Es hilft alles nichts, wir muessen eine weitere Nacht hier bleiben. Am naechsten morgen sind wir puenktlich um 8.00 Uhr dort, leider ist noch keiner da, der uns abfertigt. Dafuer koennen wir kostenlos Fussball gucken....Wir sehen fast das ganze Spiel, bis unsere Papiere und wir fertig sind. Ich kann es mir nicht verkneifen, den jungen Mann darauf hinzuweisen, dass wir die Abfertigung normalerweise in fuenf Minuten hinter uns bringen. Er hat nur ein muedes Laecheln fuer meine Bermekung. Dann geht es aber endlich weiter. In Bolivien wartet kurz nach der Grenze die Drogenpolizei auf uns. Nach kurzem Aufenthalt weiter auf der aeussert staubigen aber sehr schoenen ca 300 km langen Piste Richtung San Ignacio. Bei Einbruch der Dunkelheit finden wir ein sehr schoenes Hotel und fuehlen uns endlich wieder einmal richtig wohl. In dieser Gegend haben die Jesuiten mehrere Gruendungen vorgenommen und mit den Einheimischen im 18. Jhdt. sehr bemerkenswerte Bauwerke errichtet. Diese schauen wir uns gern an, obwohl z. Zt. viel restauriert wird. Die Suche nach all diesen Dingen ist immer sehr anstrengend. Uebrigens hat unser Hotelier Verwandtschaft in Luxemburg.
Unsere naechstes Hotel ist das Gegenteil!!! Wir schlafen in einem Raum ohne verschliessbare Fenster und man hat den Eindruck, dass die LKW s nachts durchs Zimmer fahren. Alles ist ziemlich heruntergekommen. Fruehsdtueck dann unterwegs beim Fussballspiel Deutschland:Serbien. Am spaeten Nachmittag erreichen wir die Tieflandmetropole Santa Cruz, die groesste Stadt Boliviens nach La Paz. Wir bleiben zwei Naechte, weil wir uns ein wenig ausruhen wollen. Es ist Sonntag, da ist sowieso nichts los, ausser einem grossen Markt, den wir natuerlich beuchen. Heute, dann am Montag machen wir uns auf den Weg in die Berge und besuchen eine alte Praekolumbianische Siedlung aus der Inka-Zeit. Morgen geht es weiter auf den Spuren Ché Guevaras, der nicht weit von hier sein Leben liess.
Fuer alle Zuschriften danken wir herzlich, besonders aber fuer die unseres juengsten Lesers Marian.
Hasta Luego
Kurt und Erika
aus Suedamerika
Dienstag, 22. Juni 2010
Sonntag, 20. Juni 2010
Santa Cruz/Bolivien
Heute gruessen wir aus Santa Cruz.
Der wesentlich groessere noerdliche Teil des Pantanals enttaeuschte ein wenig. Wir sahen weitaus weniger Tiere als im Sueden, wenn man einmal von den unzaehligen Kaimaennern und -frauen sowie den Wasservoegeln absieht. Die 149 km lange Dammpiste mit 118 Brueckenkonstrucktionen ueber zahllose Baeche, Fluesse und Lagunen fuehrt von Pocone nach Porto Jofrè am Rio Cuiaba. Von dort aus wollten wir eigentlich mit dem Boot weiter in die Wildnis, zu einem der dort lebenden Indiostaemme, der noch wenig Kontakte zur Zivilisation hat. Es stellte sich jedoch heruas, dass dies ohne Genehmigung aus dem 230 km entfernten Cuiaba nicht moeglich ist. Nachdem Oscar, der ungekroente 2,5 Zentner Chef des Oertchens (ein Mestize) von einem auf den anderen Tag den Bootspreis pro Stunde von 39.- Euro auf 79.- Euro erhoehte, kann man sich muehelos ausrechnen, was dann die Fahrt tatsaechlich kostet, wenn man denn im Besitz der auch nicht gerade billigen Besuchererlaubnis ist. Also vergessen wir es! Schlafen mal wieder im Auto und beobachten am naechsten morgen ein Hyazinthara-Paerchen, das nicht weit von uns in einem hohlen Baum wohnt und sich furchtbar viel zu erzaehlen hat.
Auf dem Rueckweg stoppen wir bei km 85. Es gibt ein Hotel am Fluss. Das Hotel ist sehr gut besucht, da Sonntag ist. Aber am abend leert es sich dann. Viele der Wochendurlauber angeln erfolgreich Piranhas, die sie dann an die Kaimane und Jabirus (Riesenstoerche des Pantanal)verfuettern. Erika holt sich in dem Hotel eine Vielzahl von Stichen, die tagelang furchtbar jucken.
Es sind aber weder Muecken- noch Flohstiche. Wir tippen auf Wanzenbisse. Am Nachmittag ruft man uns aufgeregt zum Fussballspiel Deutschlang:Australien. Brasilien ist im Fussballfieber. Alle Kellner und Kellnerinnen, der Zoll, Verkaeufer und Verkaeuferinnen und viele, viele Privatpersonen sind in gelb/gruen gewandet. Ihrer Freude geben die Suedamerikaner auch gern mit Raketen und Knallerei Ausdruck, was uns beim Mitfreuen auch ein wenig nervt.
In Poconé lebt ein Berliner mit seiner Familie seit drei Jahren. Er organisiert Touren in den Pantanal und auch weiter noerdlich zu zwei Indiostaemmen, die noch recht urspruenglich leben.
Da haben cwir uns viel zu erzaehlen und schnell sind wir 2 Stunden aelter.
Von Poconé aus machen wir uns auf den Weg zur brasilianisch/bolivianischen Grenze auf nach Càceres, eine der heissesten Ecken Brasiliens und das Angler-Mekka im Pantanal.. (Muss Schluss machen: Erika will noch fotografieren, und gleich ist es dunkel!)
Donnerstag, 10. Juni 2010
Cuiaba - die geografische Mitte Suedamerikas
Hallo, Ihr Lieben,
vielen, vielen Dank fuer Eure Post.
Wir sitzen bei 30 Grad C um 18.30 Uhr im Biergarten, zwischen drei lauten Durchgangsstrassen. Von Frieren kann hier keine Rede mehr sein. Kuehlung erfolgt mit Cerveja Marke Antarktica.
Im suedlichen Pantanal erwartete uns eine wunderschoene erlebnisreiche Fahrt. Die Erdstrasse gleicht auf dem ersten Abschnitt einer europaeischen Allee. Auf den ersten 200 m hatte der Tod allerdings arg gewuetet. Schwarze Geierscharen verdeckten einen toten Hund, zwei Rinder und ein Maultier. Es stank bestialisch. Die Kadaver wurden erst sichtbar, als die Geier, durch uns aufgeschreckt, davon flogen.
Bei Daemmerung folgten wir der Einladung einer Fazenda zur Uebernachtung. Sie liegt ganz malerisch - wie eine Hallig - mitten im Wasser. Einzig eine kleine Zufahrt von vielleicht 100 m verbindet sie mit der Erdstrasse. Auf der Fazenda leben etwa 10 Personen. Sie haben kein Auto aber immerhin Elektrizitaet. Der Boss fuehrt uns auf unseren Wunsch zu unserer vermeintlichen Unterkunft. Wir nehmen an, es ist ein Zimmer oder ein kleines Haeuschen, denn die Fazenda hat viele Nebengebaeude. Er laso vorne weg...wir mit unserer Plastiktasche hinterher. Schliesslich oeffnet er die Tuer zu einem grossen Schlafsaal und sagt - in etwa - HIER IST ES! Kein Bett, keine Matratze, nur nackter Holzboden und ein Dach. Ja, Betten hat er nicht.
Wir gehen gemeinsam zurueck und entschliessen uns fuer Camping. Als ich das Klappdach unseres Autos oeffne, laeuft die komplette Mannschaft der Fazenda zusammen, um sich dieses Wunder anzusehen. Abends essen wir recht angenehm in einem grossen, um eine Palme herum gebauten Raum. Man ist sehr bemueht um uns. Auf der Fazenda ist alles top sauber.
Ich schaue mir die 2 Toiletten und 2 Duschen an. In einer der Duschen hat sich ein Vogel verflogen, der sich durch mich gestoert fuehlt und den Ausgang so schnell nicht mehr findet. Ich gehe eins weiter. Dort fuehle ich unmittelbar nach meinem Eintritt einen ploetzlichen Klacks auf meinem Hals. "Aha", denke ich, "hier empfaengt dich ein anderer Vogel auf seine Art." Es ist aner nur eine der unzaehligen kleinen Kroeten, die teils an den Waenden, teils im Klosettkoerper wohnen. Wir erleben den Sonnenuntergang mit Blick auf das wunderbare, mit Wasserpflanzen bestandene und von unzaehligen Voegeln bevoelkerte Sumpfland: einer der weltweit schoensten Campingplaetze - fuer uns ganz allein.
Der Jammer ist, dass es um 17.30 Uhr schon stockdunkel ist. Man muss sich daran gewoehnen. Auch muessen wir der fruehen Dunkelheit bei unseren Unternehmungen Rechnung tragen. Und die Sprache: wir verstehen nach wie vor so gut wie NICHTS.
Auf unserem weiteren Weg nach Norden verlassen wir zweimnal die asphaltierte Strasse. Das erstemal versuchen wir eine gut 100 km entfernte Fazenda im Schwemmland zu erreichen. Die Fazenda - noch original, aus den 20er Jahren diente als Schauplatz fuer die brasilianische Telenovela "Pantanal". Die ersten 50 km voellig problemlos. Der Reisefuehrer schreibt: "Nur mit 4 x 4 zu befahren." Nach dem Oeffnen von 2 oder 3 Gattern, standen wir vor einem Wassergraben. Ein Gaucho, etwa 200 m entfernt, spricht von knietiefem Wasser. Wo der seine Knie hat, wissen wir bis heute nicht. Also durch: Wasserlaeuft ueberall ins Auto. Wir haben beide nasse Fuesse und trocknen alles notduerftig und bleiben nach zwei weiteren Gattern zwischen wunderschoenen Wasserhyazinten im Sumpf stecken. Auch im Schlamm nutzen unsere Sandbleche. Vor uns, soweit das Auge reicht SUMPF!!! Darauf hin entschliessen wir uns zurueck zukehren. Die selbe Prozedur also noch einmal mit Bach und allen Hindernissen, die wir gerade muehevoll gemeistert haben. Selten so versumpft.
Unsere ungenaue Karte verleitet uns am naechsten morgen erneut dazu ueber eine weitere Erdstrasse, abseits der Hauptaspahltstrasse durch "Sumpfpantanal" zu fahren. Auch dieser Versuch misslingt und wir muessen die gesamte Strecke, etwa 200 km , zurueck fahren.
Aber immer bleiben uns tolle Erlebnisse. Wir sehen viele Ameisenbaeren, Rotwild, Rudel von putzigen Nasenbaeren, Wasserschnweine und eine reiche Vogelwelt. Natuerlich auch viele der 35 Mill. Kaimane, die sehr scheu sind. Nicht zu vergessen, viele Gauchos in ihrer traditionellen Tracht, mit ihren grossen Rinderherden. Der "Kuechengaucho", der seiner Truppe mit mehreren Maultieren voraus reitet, um puenktlich Essen fuer die Mannschaft fertig zu haben.
Hier in Cuiaba haben wir den noerdlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Die Hauptverbindungsstrasse vom suedlichen ins noerdliche Pantanal ist ausserordentlich stark von LKW s befahren.
Morgen geht es wieder zurueck in die Natur.
Kurt und Erika
aus Suedamerika
vielen, vielen Dank fuer Eure Post.
Wir sitzen bei 30 Grad C um 18.30 Uhr im Biergarten, zwischen drei lauten Durchgangsstrassen. Von Frieren kann hier keine Rede mehr sein. Kuehlung erfolgt mit Cerveja Marke Antarktica.
Im suedlichen Pantanal erwartete uns eine wunderschoene erlebnisreiche Fahrt. Die Erdstrasse gleicht auf dem ersten Abschnitt einer europaeischen Allee. Auf den ersten 200 m hatte der Tod allerdings arg gewuetet. Schwarze Geierscharen verdeckten einen toten Hund, zwei Rinder und ein Maultier. Es stank bestialisch. Die Kadaver wurden erst sichtbar, als die Geier, durch uns aufgeschreckt, davon flogen.
Bei Daemmerung folgten wir der Einladung einer Fazenda zur Uebernachtung. Sie liegt ganz malerisch - wie eine Hallig - mitten im Wasser. Einzig eine kleine Zufahrt von vielleicht 100 m verbindet sie mit der Erdstrasse. Auf der Fazenda leben etwa 10 Personen. Sie haben kein Auto aber immerhin Elektrizitaet. Der Boss fuehrt uns auf unseren Wunsch zu unserer vermeintlichen Unterkunft. Wir nehmen an, es ist ein Zimmer oder ein kleines Haeuschen, denn die Fazenda hat viele Nebengebaeude. Er laso vorne weg...wir mit unserer Plastiktasche hinterher. Schliesslich oeffnet er die Tuer zu einem grossen Schlafsaal und sagt - in etwa - HIER IST ES! Kein Bett, keine Matratze, nur nackter Holzboden und ein Dach. Ja, Betten hat er nicht.
Wir gehen gemeinsam zurueck und entschliessen uns fuer Camping. Als ich das Klappdach unseres Autos oeffne, laeuft die komplette Mannschaft der Fazenda zusammen, um sich dieses Wunder anzusehen. Abends essen wir recht angenehm in einem grossen, um eine Palme herum gebauten Raum. Man ist sehr bemueht um uns. Auf der Fazenda ist alles top sauber.
Ich schaue mir die 2 Toiletten und 2 Duschen an. In einer der Duschen hat sich ein Vogel verflogen, der sich durch mich gestoert fuehlt und den Ausgang so schnell nicht mehr findet. Ich gehe eins weiter. Dort fuehle ich unmittelbar nach meinem Eintritt einen ploetzlichen Klacks auf meinem Hals. "Aha", denke ich, "hier empfaengt dich ein anderer Vogel auf seine Art." Es ist aner nur eine der unzaehligen kleinen Kroeten, die teils an den Waenden, teils im Klosettkoerper wohnen. Wir erleben den Sonnenuntergang mit Blick auf das wunderbare, mit Wasserpflanzen bestandene und von unzaehligen Voegeln bevoelkerte Sumpfland: einer der weltweit schoensten Campingplaetze - fuer uns ganz allein.
Der Jammer ist, dass es um 17.30 Uhr schon stockdunkel ist. Man muss sich daran gewoehnen. Auch muessen wir der fruehen Dunkelheit bei unseren Unternehmungen Rechnung tragen. Und die Sprache: wir verstehen nach wie vor so gut wie NICHTS.
Auf unserem weiteren Weg nach Norden verlassen wir zweimnal die asphaltierte Strasse. Das erstemal versuchen wir eine gut 100 km entfernte Fazenda im Schwemmland zu erreichen. Die Fazenda - noch original, aus den 20er Jahren diente als Schauplatz fuer die brasilianische Telenovela "Pantanal". Die ersten 50 km voellig problemlos. Der Reisefuehrer schreibt: "Nur mit 4 x 4 zu befahren." Nach dem Oeffnen von 2 oder 3 Gattern, standen wir vor einem Wassergraben. Ein Gaucho, etwa 200 m entfernt, spricht von knietiefem Wasser. Wo der seine Knie hat, wissen wir bis heute nicht. Also durch: Wasserlaeuft ueberall ins Auto. Wir haben beide nasse Fuesse und trocknen alles notduerftig und bleiben nach zwei weiteren Gattern zwischen wunderschoenen Wasserhyazinten im Sumpf stecken. Auch im Schlamm nutzen unsere Sandbleche. Vor uns, soweit das Auge reicht SUMPF!!! Darauf hin entschliessen wir uns zurueck zukehren. Die selbe Prozedur also noch einmal mit Bach und allen Hindernissen, die wir gerade muehevoll gemeistert haben. Selten so versumpft.
Unsere ungenaue Karte verleitet uns am naechsten morgen erneut dazu ueber eine weitere Erdstrasse, abseits der Hauptaspahltstrasse durch "Sumpfpantanal" zu fahren. Auch dieser Versuch misslingt und wir muessen die gesamte Strecke, etwa 200 km , zurueck fahren.
Aber immer bleiben uns tolle Erlebnisse. Wir sehen viele Ameisenbaeren, Rotwild, Rudel von putzigen Nasenbaeren, Wasserschnweine und eine reiche Vogelwelt. Natuerlich auch viele der 35 Mill. Kaimane, die sehr scheu sind. Nicht zu vergessen, viele Gauchos in ihrer traditionellen Tracht, mit ihren grossen Rinderherden. Der "Kuechengaucho", der seiner Truppe mit mehreren Maultieren voraus reitet, um puenktlich Essen fuer die Mannschaft fertig zu haben.
Hier in Cuiaba haben wir den noerdlichsten Punkt unserer Reise erreicht. Die Hauptverbindungsstrasse vom suedlichen ins noerdliche Pantanal ist ausserordentlich stark von LKW s befahren.
Morgen geht es wieder zurueck in die Natur.
Kurt und Erika
aus Suedamerika
Mittwoch, 2. Juni 2010
Teil 2
Am naechsten morgen, die letzten 200 km in Argentinien: an der Grenze zu Paraguay spricht uns ein deutscher Wohnmobilfahrer aus Beckum an. Er ist in Begleitung eines sympathischen
Oesterreichers aus dem Stubai-Tal, der seit 20 Jahren in Paraguay lebt. Frueher als Landwirt - lohnt nicht mehr - heute ¨FRUEHRENTNER¨ . Zur Uebernachtung empfieht er uns das Hotel Westfalenhaus in Asuncion; kennt hier jedes Kind! Der ¨Westfale¨ lebt hier seit 25 Jahren. Auch im suedlichen Afrika kennt er sich gut aus. Am naechsten Tag haben wir uns viel zu erzaelen - auch ueber Namibia. Er ist ein Jahr aelter als ich. Sein Sohn macht zur Zeit eine Ausbildung im Hotel Haus Delecke/Moehnesee. Dann beginnt eine zweitaegige verzweifelte Suche nach Felszeichnungen und Wikingerrunen. Nervig und erfolglos.
Nach 500 km durch das bescheidene, ausser Polizisten, die fuer ihre ¨Taetigkeit¨ mal wieder die Hand aufhalten, kaum besiedelte Paraguay, erreichen wir Brasilien. Aeussert umstaendliche Grenzformalitaeten: wir muessen mit dem Auto zu mehreren Abfertigungsstellen fahren. Jedoch sind alle mit uns Unbedarften freundlich und geduldig. Inzwischen ist es trocken und die Temperaturen sind tagsueber noch recht angenehm; aber abends und nachts ist es kalt, um die 6 Grand C.
Morgen beginnen wir mit der Entdeckung des Pantanals. Ein Schwemmland in einer Groesse von etwa 210.000 qkm. einer Fuelle von Tieren, insbesondere Wasservoegeln, aber auch 35 Mill. Kaimanen, das sind 40 auf jeden Pantanaleinwohner. Die ueberschwemmte Landflaeche ist oft so gross wie Daenemark, die Niederlande, Belgien und Portugal zusammen.
Wir habens geschafft.
Liebe Gruesse
Kurt und Erika aus Suedamerika
Oesterreichers aus dem Stubai-Tal, der seit 20 Jahren in Paraguay lebt. Frueher als Landwirt - lohnt nicht mehr - heute ¨FRUEHRENTNER¨ . Zur Uebernachtung empfieht er uns das Hotel Westfalenhaus in Asuncion; kennt hier jedes Kind! Der ¨Westfale¨ lebt hier seit 25 Jahren. Auch im suedlichen Afrika kennt er sich gut aus. Am naechsten Tag haben wir uns viel zu erzaelen - auch ueber Namibia. Er ist ein Jahr aelter als ich. Sein Sohn macht zur Zeit eine Ausbildung im Hotel Haus Delecke/Moehnesee. Dann beginnt eine zweitaegige verzweifelte Suche nach Felszeichnungen und Wikingerrunen. Nervig und erfolglos.
Nach 500 km durch das bescheidene, ausser Polizisten, die fuer ihre ¨Taetigkeit¨ mal wieder die Hand aufhalten, kaum besiedelte Paraguay, erreichen wir Brasilien. Aeussert umstaendliche Grenzformalitaeten: wir muessen mit dem Auto zu mehreren Abfertigungsstellen fahren. Jedoch sind alle mit uns Unbedarften freundlich und geduldig. Inzwischen ist es trocken und die Temperaturen sind tagsueber noch recht angenehm; aber abends und nachts ist es kalt, um die 6 Grand C.
Morgen beginnen wir mit der Entdeckung des Pantanals. Ein Schwemmland in einer Groesse von etwa 210.000 qkm. einer Fuelle von Tieren, insbesondere Wasservoegeln, aber auch 35 Mill. Kaimanen, das sind 40 auf jeden Pantanaleinwohner. Die ueberschwemmte Landflaeche ist oft so gross wie Daenemark, die Niederlande, Belgien und Portugal zusammen.
Wir habens geschafft.
Liebe Gruesse
Kurt und Erika aus Suedamerika
Bonito/Brasilien
Hallo, Ihr Lieben,
endlich nach ca. 1 1/2 Wochen melden wir uns aus Bonito. Hatten in B.A. zwei zusaetzliche Aufenthaltstae wegen Zweihundetjahrfeier Argentiniens und Pesonalproblemen unseres Agenten Octavio. Auf Grund der Feiertage (relativ wenig Verkehr) holten wir mit Hilfe unseres
Stammtaxifahrers - bevor wir aufbrachen - unser Auto die 30 km von der Garage zu unserem Hotel in Recoleta. Nachdem wir von Frau Stange und ihrem britischstaemmigen Nachbarn, Alistair, der uns des oefteren behilflich war, herzlichst verabschiedet wurden.
Schliesslich wieder - wie immer - Probleme mit unseer Versicherunsagentur, die einfach nicht in der Lage war, uns eine Bestaetigung ueber den Versicherungszeitraum zu geben. Man liess uns zwei Stunden vergeblich warten. Wir zogen dann schliesslich ohne Police ab. Am naechsten morgen dann auf, zum ca. 500 km entfernten Santa Fe, wo Britta uns zur Autoinspektion angemeldet hatte, um dann zu erfahren, dass die Firma keine Landroververtretung mehr hat.
Das Wetter ist sehr durchwachsen, mit vereinzelten Schauern. Am naechsten morgen weiter Richtung Norden, gen Paraguay. Am spaeten Nachmittag erreichen wir Resistencia, wo uns zwei Motoradschupos angeblich ueber eine rote Ampel haben fahren sehen. Sie verlangen ueber 1.000 Pesos. (gute 200.- Euro.) Die haben wir nicht!!!!!und so ziehen sie schliesslich ohne Geld ab.
Stammtaxifareres
endlich nach ca. 1 1/2 Wochen melden wir uns aus Bonito. Hatten in B.A. zwei zusaetzliche Aufenthaltstae wegen Zweihundetjahrfeier Argentiniens und Pesonalproblemen unseres Agenten Octavio. Auf Grund der Feiertage (relativ wenig Verkehr) holten wir mit Hilfe unseres
Stammtaxifahrers - bevor wir aufbrachen - unser Auto die 30 km von der Garage zu unserem Hotel in Recoleta. Nachdem wir von Frau Stange und ihrem britischstaemmigen Nachbarn, Alistair, der uns des oefteren behilflich war, herzlichst verabschiedet wurden.
Schliesslich wieder - wie immer - Probleme mit unseer Versicherunsagentur, die einfach nicht in der Lage war, uns eine Bestaetigung ueber den Versicherungszeitraum zu geben. Man liess uns zwei Stunden vergeblich warten. Wir zogen dann schliesslich ohne Police ab. Am naechsten morgen dann auf, zum ca. 500 km entfernten Santa Fe, wo Britta uns zur Autoinspektion angemeldet hatte, um dann zu erfahren, dass die Firma keine Landroververtretung mehr hat.
Das Wetter ist sehr durchwachsen, mit vereinzelten Schauern. Am naechsten morgen weiter Richtung Norden, gen Paraguay. Am spaeten Nachmittag erreichen wir Resistencia, wo uns zwei Motoradschupos angeblich ueber eine rote Ampel haben fahren sehen. Sie verlangen ueber 1.000 Pesos. (gute 200.- Euro.) Die haben wir nicht!!!!!und so ziehen sie schliesslich ohne Geld ab.
Stammtaxifareres
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